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Seminarleben

Am Seminar Lörrach fand am 26. November 2014 ertmals ein "Tag der Bildung" statt. Zielgruppe waren alle an der Lehrerausbildung Beteiligten (AusbilderInnen, LehreranwärterInnen, SchuleiterInnen, MentorInnen).
Prof. Dr. Zierer, Lehrstuhlinhaber für Erziehungswissenschaften an der Universität Oldenburg, referierte unter der Thematik "Lernen sichtbar machen" über bedeutende Ergebnisse der Hattie-Studie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im Anschluss Gelegenheit, sich in Arbeitsgruppen mit Kernaussagen der Studie intesiv auseinanderzusetzen. Die kontinuierliche Begleitung durch Prof. Zierer bereicherte diesen Prozess in besonderem Maße. Die lebhafte Diskussion im Abschlussplenum rundete diese gewinnbringende Arbeit an diesem aktuellen bildungspolitischen Thema ab. Entsprechend positiv fielen die Rückmeldungen aller Anwesenden aus.

Prof. Zieer am Seminar Lörrach

Prof. Zierer am Seminar Lörrach (26.11.2014)

Festakt zum Umzug des Seminar Lörrach 2011 in die Räumlichkeiten Industriestraße 2, 79541 Lörrach

Kompetenztraining für die LehramtsanwärterInnen des Kurses 08/09 am 11.06.2008 mit Prof. Bauer, Prof. Heidemann u.a.

Fortbildung mit Gerhard Ziener am 14.04.2008

Stand des Seminars auf der Regiomesse 2007 in Lörrach

Vortrag Prof. Oelkers am 6.3.2007


Theaterabend zum Abschluss der Eröffnungsfeierlichkeiten zum Umzug des Seminars am 14. Oktober 2011

Zum Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten boten die jungen Schauspieler von tempus fugit in der Regie von Vaclav Spirit einen eindrücklichen Theaterabend mit Camus` Belagerungszustand. Im voll besetzten Kosthaus war das Publikum von Afang an in den Bann der Aufführung gezogen. In regen Gesprächen wurden danach die Eindrücke bei einem Glas Sekt vertieft und ausgetauscht.

Klaus Koska


Abendvortrag Prof. Bönsch am 13. Oktober 2011

Vor einem aufmerksamen Auditorium im Foyer des neuen Seminargebäudes sprach der namhafte Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Bönsch über den Perspektivenwechsel in der Betrachtung von Unterricht. Mit viel Engagement und großer Sachkenntnis lenkte er den Blick vom Unterrichtenden weg auf den Lerner. Im Anschluss erfolgte eine reger Austausch, in dem Prof. Bönsch Rede und Antwort stand.

Klaus Koska

Prof. Bönsch


Tag der offenen Tür am 13. Oktober 2011

Einige Besucher nahmen am Nachmittag die Gelegenheit wahr, unsere neuen Räume anzuschauen. Wir bekamen sehr viel Lob und Zustimmung für unseren neuen Seminarstandort. Viele Lehrbeauftragte öffneten für Interessierte ihre Fachdidaktikveranstaltungen.

Gabriele Pittasch


Festakt zum Umzug des Seminars am 12. Oktober 2011

Im Rahmen der Einweihung des neuen Seminarstandortes in Lörrach–Haagen fand am 12.10.2012, 18 Uhr, der offizielle Festakt statt.
Nach der Eröffnungsrede von Direktor Xaver Anders beglückwünschten Frau Dammann als Vertreterin der Stadt Lörrach, Herr Fleig vom Regierungspräsidium Freiburg, Herr Rüdlin vom Staatlichen Schulamt Lörrach und Frau Leoni vom Seminar Offenburg das Seminar zu diesem attraktiven Standort.
Herr Henkel drückte aus Sicht des Investors seine Freude aus über diese Art der Nutzung seiner Räume.
Musikalisch untermalt wurde die Feier durch den Cellisten Dilshod Nazarov, der auf beeindruckende Weise die 1. Suite von J.S. Bach spielte, und durch einen gelungenenen Song-Beitrag der Lehreranwärterin Eva-Maria Roeder, begleitet von zwei Lehrbeauftragten des Seminars.

Ruth Klingenfeld

Ein Sprung um Lichtjahre (veröffentlicht am 14. Oktober 2011 auf badische-zeitung.de)



Beziehungspsychologie, Körpersprache und Stimme
oder…. ohne Motivation läuft nichts…

Eine als Kompetenztraining für die LehramtsanwärterInnen des Kurses 08/09 aus-gewiesene Veranstaltung der besonderen Art fand am Mittwoch, den 11. Juni 2008 in der Lörracher Neumattschule statt.
Mit Prof. Joachim Bauer, Leiter der ambulanten Abteilung für Psychosomatische Medizin an der Universitätsklinik Freiburg und Prof. Rudolf Heidemann, stellvertretender Seminarleiter und Erziehungswissenschaftler am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Stuttgart konnte das Seminar zwei ausgewiesene Experten ihres Faches gewinnen.
Mit klaren Worten erläutert Bauer seine These: „Nichts kommt von allein, auch Motivation nicht.“  Dabei beruft der Mediziner sich auf jüngste Erkenntnisse der Neurobiologie. So lässt sich heute die Abhängigkeit des menschlichen Motivationssystems von bestimmten nachweisbaren Botenstoffen erklären, deren Existenz einen erheblichen Einfluss auf das schulische Lernen hat, die aber keineswegs unter beliebigen Bedingungen im Körper zur Verfügung stehen. Hier tut sich die spannende Frage auf: Was können wir tun, damit dieser biologische „Cocktail“ dem Körper vom Gehirn zugeführt wird und die Schüler „endlich mal Lust bekommen, sich anzustrengen“? Als entscheidende Voraussetzungen für die biologische Funktionstüchtigkeit unseres Motivationssystems nennt Bauer Interesse, soziale Anerkennung und persönliche Wertschätzung. Begriffe, die auf den ersten Blick wenig mit Neurobiologie und Stoff-wechselphysiologie zu tun haben, bei genauerem Hinschauen aber verdeutlichen, warum die Berücksichtigung von individuellen Schülerinteressen, körperlichem und seelischem Wohlbefinden wie gezielte Beziehungsgestaltung in pädagogischen Handlungsfeldern eine große Rolle spielen: Das Gehirn verwandelt seelische Eindrücke in biologische Signale. Motivation ist heute eindeutig stoffwechselphysiologisch nachweisbar. Salopp ausgedrückt, aber sehr anschaulich fasst Bauer zusammen: Diese Erkenntnisse machen aus Psychologie Biologie.
Nach einer Stunde intensiven Zuhörens schöpfen die Zuhörern Zuversicht: Es gibt sie also doch – wonach alle in der Pädagogik sehnsüchtig suchen – die Möglichkeiten, lustlose, frustrierte und enttäuschte Kinder und Jugendliche aus der Reserve zu locken, Freude am Lernen zu initiieren und so Schule zum sinnvollen Lebensraum werden zu lassen.

So spannend der erste Teil des Vormittags war, so unzweifelhaft unterhaltsam und informativ zugleich wird er von Rudolf Heidemann fortgesetzt. Sein Thema ist die Körpersprache, deren augenscheinliche Bedeutung für den Lehrerberuf er mit einer Fülle an konkreten Beispielen veranschaulicht. Mit viel Witz, Charme und Ironie lässt er die Zuhörer selbst erfahren, welche entscheidende Wirkung die Körpersprache für die menschliche Kommunikation hat. Sein Ziel ist es, die TeilnehmerInnen für die eigene Körpersprache zu sensibilisieren, um Wege aufzuzeigen, wie Lehrende Gestik und Mimik bewusst und sachgemäß in das verbale Unterrichtsgeschehen einbin-den können. Dass man nicht nicht kommunizieren kann, aber „Körpersprache lernen kann“ , war auch ein Thema der vielfältigen Workshops, an denen die LehramtsanwärterInnen am Nachmittag in den Räumen des Seminars teilnehmen konnten.

Annette Franke

 

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Fortbildung mit Gerhard Ziener am 14.04.2008

 

Kompetenzorientiert unterrichten

Zu dieser Thematik hat Gerhard Ziener, Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum (PTZ) der Württembergischen Landeskirche und Mitautor der Baden-Württembergischen Bildungsstandards ein Werk veröffentlicht, das Vorschläge für ein kompetenzorientiertes Unterrichten eröffnen möchte.

Am 14.04.2008 konnte das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Lörrach Gerhard Ziener zu einer ganztägigen Fortbildung für den Kreis der Ausbilder und Ausbilde-rinnen begrüßen.

Gerhard Ziener stellte seinen eigenständigen didaktischen Ansatz kompetenzorientierten Lehrens und Lernens vor, dessen Kernaussagen die Kompetenz"exegese" (Was muss ein Schüler können, der über eine bestimmte Kompetenz verfügt?) sowie die Einteilung in Mindest-, Regel- und Expertenstandards (Niveaukonkretisierungen) sehr überzeugend und nachhaltig wirkten. Dies war seiner induktiven Vorgehensweise zu verdanken, die Thesen und Sachverhalte an konkreten Beispielen zu verifizieren.
Erste Umsetzungsergebnisse haben bereits in ersten Planungsvorschlägen (Bißwurm, Koska) ihren Niederschlag gefunden.

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Stand des Seminars auf der Regiomesse 2007 in Lörrach

Download: Artikel in der Badischen Zeitung vom 27.04.2007 zur Regiomesse: "Ich will Polizist werden"


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Vortrag Prof. Oelkers am 6.3.2007

Vortrag zum Download

 


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